Selbstliebe

Foto: Jeanne Surmont
Foto: Jeanne Surmont

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt man „SELBSTACHTUNG“.

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man „AUTHENTISCH-SEIN“.

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass es andere tatsächlich beschämt, ihnen meine Wünsche aufzuzwingen, wohl wissend, dass die Zeit dafür nicht reif war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man „RESPEKT“.

 

Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zu wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

 

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben. Und ich habe aufgehört, grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz jubeln lässt, auf meine Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man „EHRLICHKEIT“.

 

Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gut für mich war. Von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „GESUNDEN EGOISMUS“. Doch heute weiß ich, es ist „SELBSTLIEBE“.

 

Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, stets Recht haben zu wollen. Deshalb habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man „EINFACH-NUR-SEIN“.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiterhin in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nurmehr in dem Augenblick, 

wo ALLES geschieht. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTSEIN“.

 

Als ich mich wirklich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander, und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST das LEBEN!

 

- Charlie Chaplin -